Hypnobirthing Geburtsberichte

Für einen Eindruck, wie unterschiedlich Geburten und damit auch mit Hypnobirthing vorbereitete Geburten sein können, habe ich dir hier einige Geburtsberichte zusammengestellt (Namen wurden teilweise geändert):

„Mein Baby ist da! Unsere zauberhafte Tochter kam am Dienstag morgen um 03.14 Uhr zur Welt! Ich wollte euch wissen lassen, dass ich eine ganz wunderbare Geburt hatte. Am Montag Abend haben wir uns noch mit einigen der Entspannungstechniken befasst und das Geburtsvideo angeschaut, kurze Zeit später ist dann meine Fruchtblase geplatzt. Wir waren so positiv gestimmt als es los ging und hatten auch allen Grund dazu, denn die Eröffnungswehen konnte ich wunderbar wegatmen. Auch danach waren keinerlei Schmerzmittel nötig, alles hat sich irgendwie positiv und richtig angefühlt und ich habe mich sehr gestärkt gefühlt. Kurz vor Ende verließ mich kurz der Mut, aber kurz später war sie dann schon da. Insgesamt vergingen vom Blasensprung bis zu dem Moment, in dem ich meine Tochter in den Händen hielt, viereinhalb Stunden. Ich denke, dass ich einen großen Teil meiner Kraft und positiven Einstellung mithilfe des Kurses und Buches gewinnen konnte. Ich wünsche euch allen ähnlich schöne Geburten! Der Moment in dem man das kleine Wesen in den Händen hält ist so unbeschreiblich – als würde jemand einen Sack voll Glück über einem auskippen.“ – Lisa
„Jonas und ich sind nun zu dritt und haben uns in den letzten Wochen mit Tom zuhause gut eingelebt! Der Hypnobirthingkurs bei dir hat mir/ uns sehr sehr gut gefallen. Während der Geburt ist es mir gut gelungen bei mir und unserem Baby zu bleiben.. ich habe mich auch ganz gut auf meine Atmung konzentrieren können und habe die gesamte Zeit ein tiefes Vertrauen in mich, meine Kräfte und den Geburtsprozess ( und seine Wendungen) gespürt. Ich habe die Geburt im Geburtsraum/Klinik-Bensberg als eine sehr schöne Erfahrung und habe mich auch von meinen Geburtshelfern (Jonas, meiner Beleghebamme und dem Klinikpersonal später) sehr unterstützt erlebt! Während der Geburt kamen mir immer wieder hilfreiche Bilder in den „Kopf“, die mir Kraft und positive Gefühle gegeben haben- ich war glaube ich wenig im Kopf, sondern eher in Verbindung zu meiner Intuition- das war eine sehr schöne Erfahrung, die ich auch aus deinem Kurs und der Vorbereitung auf die Geburt mitgenommen habe! Wir wünschen dir alles Liebe, liebe Solveig! Bis vielleicht zu einem weiteren Kurs bei dir 😊liebe Grüße!“ – Julia

„Unser Sonntags Kind ist da! Die Entspannung, Zuversicht und Atemtechniken haben mir sehr geholfen! Zwischenzeitlich wollte ich schon aufgeben, da war dann eine tolle Hebamme an meiner Seite. Nach Blasensprung kamen zunächst keine Wehen, die Ärzte wollten schon fördern! Nach der Regenbogen Entspannung gingen die Wellen dann los und nach etwa drei Stunden war der Kleine da. Der Kleine war 4080gr schwer und 57cm gross. Ein kleiner Riss des Damms sonst alles heile. Die Plazenta hat sich leider nicht ganz gelöst, so dass ich dann noch in den OP musste. Das Stillen klappt allerdings prima und ich denke, daß wir jetzt endlich zur Ruhe kommen! Noch ist unser Sohn sehr ausgeglichen und zufrieden! Lieben DANK für Alles!“ – Andrea
„Liebe Solveig,

am 10.07., … Uhr hat unsere A.M. das Licht der Welt erblickt. Wir hatten eine ganz wundervolle Geburt, für die ich und auch mein Mann sehr dankbar sind. Ganz natürlich, ohne Interventionen oder Schmerzmittel und auch ohne Geburtsverletzungen 🙂 Besser hätte sie nicht sein können! Von der Eröffnungsphase bis zur Geburt sind etwa 24 Stunden vergangen, die eine sehr besondere gemeinsame Erfahrung waren und die wir deshalb genossen haben. Ich konnte die Wellen mit der Ballon- und J-Atmung gut veratmen, war dabei gedanklich an schönen Orten und habe mir sich öffnende Blüten vorgestellt. Mein Mann hat jede Geburtswelle begleitet und war ganz nah bei mir. Die Pausen haben wir uns schön gestaltet. Dein Hypnobirthing-Kurs hat mir ganz wesentlich dabei geholfen, sehr herzlichen Dank Dir! 🙂 Ich wünsche Dir noch eine sehr schöne Schwangerschaft und eine wunderschöne Geburt! Alles Liebe!“ – Vera

„Unsere Tochter ist am 1. Mai sanft zur Welt gekommen. Dein Kurs hat mir so viel Mut und Kraft für die Geburt gegeben – nochmals vielen Herzlichen Dank dafür! Ich hatte zwar fast zwei Tage lang Wehen und auch zwei Nächte hintereinander kaum geschlafen und war demenstsprechend müde, als die Geburt dann tatsächlich losging, aber gerade für die Latenzzeit hat mir das „Hypnobirthing“ und die autogenen Reisen total viel geholfen. Als wir dann am 1. Mai halb acht im Kreissaal waren und ich untersucht wurde, war der Befund von zwei Zentimetern und Muttermund noch ganz weit hinten erstmal etwas niederschmetternd. Die Hebamme hat mir dann ein Bad eingelassen und die Wehen haben sich ziemlich schnell verstärkt – zu diesem Zeitpunkt war ich mir aber gar nicht sicher, ob die Müdigkeit die Wehen verstärkte oder diese tatsächlich stärker wurden. Ich muss zugeben, zu diesem Zeitpunkt war ich etwas entmutigt, habe mir aber als Affirmation immer wieder gesagt, „ich bin ganz weich und elastisch“ und das hat mir sehr geholfen. (Hatte verschiedene Affirmationen „parat“, aber diese war für mich dann die Beste.) Nach ca. 1,5 Stunden habe ich dann meinen Freund gebeten eine Hebamme zu rufen, ich wollte sicher gehen, dass sich der Muttermund öffnet und die Wehen auch tatsächlich etwas bewirken. Die Hebamme war total lieb und hat mir auch wieder viel Mut zugesprochen, allerdings kam es dann nicht zur Untersuchung, weil sie gerade zu einer Geburt musste. Wieder eine halbe Stunde später habe ich meinen Freund erneut gebeten, eine Hebamme zu holen. Als sie mich dann untersuchte, hatte ich schon etwas Angst vor dem Befund – allerdings war der Muttermund dann schon 9cm offen und die Hebamme fragte mich, ob ich in der Badewanne entbinden wolle. Ich war so glücklich diesen weiten Weg schon gegangen zu sein und war total motiviert, die letzte Etappe in der Badewanne in Angriff zu nehmen. Ich hatte nie das Bedürfnis zu schieben oder zu pressen und fragte dann die Hebamme, ob ich irgendetwas tun müsse – sie meinte, ich solle einfach nach meinem Gefühl gehen. Bei den letzten Wehen meinte sie, ich solle trotzdem Mal die Luft anhalten und ganz tief in den Bauch atmen, da die Herztöne runter gingen (das hat sie mir nicht so gesagt, das habe ich dann erst im Nachhinein erfahren) und dann ging es ziemlich schnell, noch drei Wehen und dann war unsere Tochter da – um halb elf vormittags. Ich habe kaum Geburtsverletzungen und bin so glücklich und dankbar über diese wunderschöne und heilsame Geburt! Vielen Dank für alles, Solveig! Wir leben uns jetzt alle so langsam ein, jede/r muss seinen neuen Platz in der Familie finden und ich freue mich und bin gespannt auf alles, was uns erwartet… Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, du kannst noch vielen Frauen zu einer kraftvollen und positiven Geburt verhelfen!“ – Marie
„Auch wir haben es geschafft ;-). Nach drohender Frühgeburt haben wir dann doch stolze 12 Tage übertragen. Seit dem 13.03.2018 sind wir nun zu viert. Die Geburt war ganz anders als die vorherige und auch wenn es dann doch unterm Strich wieder ein Kaiserschnitt geworden ist, haben wir das Gefühl gehabt, den Geburtsverlauf mit zu gestalten, was nicht zuletzt an unseren Kursinhalten lag. Hierfür also noch einmal herzlichen Dank! Wir grooven uns nun ein und freuen uns auf eine spannende Zeit.“ – Marina
„Tatsächlich ist es bei mir gestern Früh mit den ersten Wehen losgegangen (um 10 Uhr saß ich auch noch – während mein Mann den älteren Bruder in die Kita gebracht hat – relativ entspannt im Garten der Klinik und habe an euch gedacht. Letztlich sind wir dann aber doch nochmal nach Hause, weil es dort ja doch um einiges entspannter ist). Gestern Abend ist unsere kleine Tochter dann zur Welt gekommen. Natürlich war es ein hartes Stück Arbeit, aber diesmal hat wirklich alles nach Plan geklappt und das alles ohne jegliche Schmerzmittel, Infusionen etc. Zum krönenden Abschluss gab es sogar noch die Besonderheit, dass die Kleine in intakter Fruchtblase geboren wurde – eine sehr seltene sog. Glückshaube. Auch wenn ich nun leider nur an zwei deiner Stunden teilnehmen konnte, haben mir diese doch sehr viel Positives mit auf den Weg gegeben. So bin ich grundsätzlich sehr gelassen und positiv in die Geburt gegangen und konnte diesmal auch – wie ich es mir ja auch aus deinem Kurs erhofft hatte – die Entspannungsphasen besser nutzen. Tausend Dank also nochmal!“ – Corinna
„Liebe Solveig,

nachdem ich diesen wunderschönen und berührenden Geburtsbericht von Laura gelesen habe, möchte auch ich mir die Zeit und Ruhe nehmen, dir und gerne auch dem Rest unserer Gruppe, von meiner wunderbaren Geburtserfahrung zu berichten. Unser kleiner Sohn Max hat am 23.06. um — Uhr das Licht der Welt erblickt. Es ist einfach nur unglaublich schön ihn bei uns zu haben! Zuerst möchte auch ich mich noch einmal bei dir für deinen tollen Kurs und deine wunderbare Art bedanken! Mich haben die Ansichten und Ideen des Hynobirthing von der ersten Sekunde an begeistert und ich wusste sofort, dass dies genau das ist wonach ich gesucht habe. Ich konnte mir einfach keine bessere Art der Geburtsvorbereitung vorstellen. Nach deinem Kurs war ich einfach nur gespannt wie meine Geburt wohl ablaufen würde und habe mich wirklich darauf gefreut! Der errechnete Termin war bereits 6 Tage überschritten und wie die Medizin es vorsieht bin ich alle zwei Tage zur Untersuchung gegangen. Es hat mich keineswegs beunruhigt, da ich wusste, dass Max sich genau den richtigen Geburtstag aussuchen wird. Am 22.6. hatte ich um 20:20 Uhr nach der Tagesschau und der Ankündigung der großen Hitzewelle meinen Blasensprung, ohne Wehen. Da es mein Wunsch war möglichts lange zu Hause zu bleiben rief ich etwa 1,5 Stunden später, als leichte Wehen einsetzten, meine Hebamme an, die mir noch einmal bestätigte, dass es ok ist wenn ich noch zu Hause bleibe, sofern Kindsbewegungen da sind und das Fruchtwasser klar ist. Beruhigt und entspannt richtete ich mir im Wohnzimmer eine Decke und Kissen her, Christian dimmte das Licht und stellte meine Entspannungsmusik an. Genau so hatte ich es mir vorgestellt und es fiel mir leicht die Wellen trotz ihrer kurzen Abstände von ca 1 min gut zu veratmen. Von Außen hat man mir laut Christian nichts angemerkt und ich wechselte immer wieder zwischen Ruhe- und Wellenatmung und veränderte regelmäßig meine Körperpositionen so wie es sich gut anfühlte. Um 00:30 Uhr habe ich dann aus dem Bauch heraus entschieden in die Klinik zu fahren. Für die Fahrt habe ich mir ein mit meinem Duftanker getränktes Tuch mitgenommen und mich versucht bestmöglich zu entspannen. Leider war genau an diesem Abend alle Straßen, die zur Klinik führten, gesperrt. Christian ist gefühlt eine halbe Stunde im Kreis gefahren, aber auch er war ziemlich entspannt dabei. 😀 Vielleicht ein wenig zu entspannt, denn so langsam spürte ich wie meine Wehen im Minutentakt wirklich stark wurden… Endlich oben im Kreißsaal angekommen, habe ich das CTG über mich ergehen lassen und hörte anschließend von der Hebamme, dass mein Muttermund bereits 9 cm geöffnet war. Ich konnte es kaum glauben! Dann wurden wir in den Kreißsaal gebracht, das Licht dort war von vorn herein gedimmt und ich fühlte mich trotz oder gerade wegen meiner wirklich kraftvollen Kontraktionen sehr stark und selbstbestimmt, sodass ich selbst entschied welche Positionen ich einnehmen möchte. Von da an dauerte es nur noch 1 Stunde bis Max auf der Welt war. Kurz vor Ende war es für mich noch einmal sehr motiviertend Max‘ Kopf selbst zu fühlen, was ich mich ohne Hypnobirthing vermutlich gar nicht getraut hätte oder nicht auf die Idee gekommen wäre. Die Hebamme hat mich wirklich sehr gut unterstützt, in keinster Weise aufdringlich angeleitet sondern vielmehr motiviert und darin bestärkt, was ich aus Gefühl gemacht habe. Christian war die ganze Zeit bei mir (er hat mir hinterher erzählt, dass er regelmäßig den Schulteranker gesetzt hat, woran ich mich aber nicht mehr bewusst erinnern kann). Als der Kleine dann auf der Welt war, waren wir einfach nur glücklich! Jetzt sind wir einfach nur dankbar, dass alles so gut geklappt hat, lassen uns Tag für Tag von Max verzaubern und genießen jeden einzelnen Moment zu dritt. Ich bin mir sicher, dass ich durch deinen Kurs nicht nur gelernt habe mich bestmöglich zu entspannen, sondern dass all das Wissen dazu beigetragen hat, eine selbstbestimmte Geburt zu erleben. Ich hoffe, dass noch viele viele positive Geburtsgeschichten folgen werden 🙂 Liebe Grüße und auch dir, liebe Solveig, alles alles Gute weiterhin für deine Schwangerschaft!“ – Katharina


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